Calico, die Geisterstadt
Nur 26 Jahre, von 1881 – 1907, war sie bewohnt, bis zu 1200 Einwohner hat sie gehabt, einmal . eine Silbermine war der Anlass ihrer Gründung und deren Versiegung, bzw. der Verfall des Silberpreises der Grund ihrer Aufgabe: Calico, die Geisterstadt in der Mojave-Wüste, nahe Barstow. 2001 lebten 8 Bewohner dort.
Ein Geschäftsmann kaufte die Überreste 1966 und machte daraus einen Touristenmagneten. Auf einem Bruchteil der ehemaligen Stadtfläche stehen heute einige der erhalten gebliebenen und restaurierten Gebäude neben anderen, die im alten Stil erbaut wurden. Es entstand ein Dorf mit vielerlei Geschäften: ein Saloon, ein Sheriff-Büro, eine Bank, na klar, aber auch eine Sattlerei, ein Geschäft für Westernkleidung, Restaurants, eine Kirche und und und. Mit einem Schnauferl (das mit Diesel läuft) kann man eine kleine Rundtour machen,
Ganze Busladungen werden dorthin transportiert. So war heute unter anderem ein Bus mit Franzosen und einer mit deutschen Rentnern vor Ort. Es gab auch Holländer und Dänen und weitere Nationen, die ich nicht zuordnen konnte.
Alle 2 Stunden zieht der Dorfsheriff eine kleine Show ab, fuchtelt mit dem Revolver herum und knallt mit Platzpatronen, nicht ohne vorher darauf hinzuweisen, dass der Umgang mit Waffen gefährlich ist. Besonders an die jüngeren Zuschauer ergeht die Warnung, niemals Waffen auch nur anzufassen. Er demonstriert zum Beispiel, dass auch Platzpatronen gefährlich sind, in dem er die Mündung des mit Platzpatronen geladenen Revolvers an eine Coladose hält. Die Dose wird regelrecht zerfetzt. Ansonsten ist der Auftritt ganz witzig.
Alles in allem ist der Besuch der Stadt die 6 Dollar Eintritt wert. Das ganze Ambiente ist seht gemütlich und die Gebäude liebevoll restauriert.









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