Zion National Park

Morgen geht es schon zurück. Wahnsinn, wo sind die letzten 3 Wochen geblieben? Auf unserem Weg nach Las Vegas,  nehmen wir uns als letzten Nationalpark auf unserer Reise den Zion National Park vor. Ich fand die Felsen im Yosemite Park schon atemberaubend, aber der Zion Park hat davon noch einige mehr zu bieten.

Der Zion National Park war wirklich der krönende Abschluss einer atemberaubenden Naturlandschaft, die wir einige Wochen geniessen konnten. Wir sind zwar nur einen halben Tag im Park gewesen, doch es war Postkartenwetter und die Umgebung einfach nur grandios.

Aber genug der Vorrede, ich lasse die Bilder sprechen.

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Schon auf dem Weg zum Nationalpark kommt.man ins Staunen.

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Und dann gehts erst richtig los. Links die "3 Patriarchen"

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Bryce Canyon

Mein grosser Bruder ist 17 Jahre älter als ich. Vor 25 Jahren zeigte er mir die Bilder, die er von seiner USA-Reise mitgebracht hatte. Da begann der Traum und jetzt endlich konnte ich ihn selber live sehen, den Bryce Canyon.

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Es war schon spät am Tag, als wir ankamen.  Und auf annähernd 3000m Höhe war es eisig kalt, aber der Ausblick war einer der schönsten, den ich auf der Reise sah.

Bryce Canyon
Atemberaubendes Panorama am Bryce Point

Aufgrund der Kälte sind wir nur die Viewpoints der Reihe nach abgefahren. Wer die wahre Pracht sehen will, sollte laufen oder das Gelände auf dem Rücken eines Pferdes erkunden.

Felsen in leuchtendem Rot und Pink, in bizarrsten Formen. An manchen Stellen sieht es aus wie auf einem Nadelkissen. Zu jeder Tageszeit, je nach Lichteinstrahlung, sehen die Felsen anders aus. 

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Sunrise Point am nächsten Morgen

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Ganz oben lag noch Schnee.

Der Bryce Canyon ist in Wahrheit gar kein Canyon, denn es gibt keinen Fluss, der ihn gegraben hat. Einzig Wind, Wasser und Frost haben dieses Amphitheater am Rande einer Bergformation geschaffen.

Der Namensgeber war ein Mormone namens Ebenezer Bryce, der laut Legende in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts im Bryce Canyon nach einer verlorenen Kuh gesucht hat. "This place is a hell of a place to lose a cow", (Das ist ein Höllenplatz, um eine Kuh zu verlieren) soll er gesagt haben.

Die Indianer hingegen sahen in den Felsen in Stein verwandelte Wesen aus einer fernen Zeit und nannten den Ort: "Angka-ku-wass-a-wits" (rot angemalte Gesichter), was angesichts einiger Bilder nicht verwundert.

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Im linken Bild sieht man mit etwas Fantasie ganz viele "Statuen", im rechten Bild ganz deutlich ein monströses Gesicht am Felsen!

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Red Canyon

"Wo bleibst Du denn so lange?" war die Frage, die mich erwartete, als ich nach einer Viertelstunde zum wartenden Stephan zurückkehrte. Auf dem Weg zum Bryce Canyon, den wir heute noch erreichen wollten, hatte er einem kurzen Stop nahe einer bizarren Felsformation zugestimmt. Ich bin dann einen kleinen Weg hochgelaufen, um ein paar Bilder zu machen.

Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: Das, was ich da gesehehen hatte, war der sogenannte "Red Canyon". Er liegt ca 25 km nordwestlich vom Bryce Canyon an der SR 12. Im Reiseführer wurde er nur in einem Nebensatz erwähnt, Der Red Canyon ist wenig bekannt, geizt aber nicht mit Sehenswürdigkeiten. Knallroter Sandstein türmte sich säulenartig in den irrwitzigsten Formen im strahlenden Sonnenschein vor mir auf. Ich hätte gerne noch mehr Fotos gemacht.

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Fantastische Formen im Antelope Canyon

In der Nähe der Stadt Page, am nordlichen Rand von Arizona, liegt der Antelope Canypn.
Kurz vor der Stadt, an der SR98, gibt es einen Parkplatz. Von diesem starten die Touren. Die Touren werden von den Navajos organisiert, denen das Land gehört. Pro Person sind 32 Dollar fällig. Doch diese lohnen sich!

Man wird auf offenen Jeeps in 10er Gruppen einige Meilen durch die Wüste gefahren und dann durch den Canyon geführt. Könnte man sich nicht an den Wänden festhalten, dann würde es einen umhauen. Sowas hab ich noch nicht gesehen. Korkenzieherartig geschraubte Wände. Lichtreflexe, Formen und Farben. Ein Tipp: Man muss zwischen 11:30 und 12:30 Ortszeit im Canyon sein. Nur dann erscheint der Lichtstrahl (Bild in der Mitte).

Zuerst hatte ich echte Probleme, im Halbdunkel überhaupt brauchbare Bilder zu machen, aber als ich die richtigen Einstellungen für die Kamera gefunden hatte, gelangen fantastische Bilder. Lch hatte die Qual der Wahl

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Monument Valley

Eigentlich wollten wir ja direkt zum Lake Powell weiterfahren, jedoch konnte ich meinen Begleiter überreden, noch einen kleinen Abstecher ostwärts zu machen.

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Das Monument Valley

"Wo habe ich das schon einmal gesehen?", wird sich mancher fragen. Einige Westernfilme und auch eine Zigarettenwerbung nutzen das Szenario als Kulisse. Hundertmal gesehen, und doch ist es dieses Mal anders. Es ist keine Abendstimmung, sondern heller Tag und es liegt Sand in der Luft.

Der Dunstschleier auf dem Bild besteht aus abermilliarden von Sandkörnern und dennoch: Ein erhebender Anblick! Über Jahrmillionen haben diese Sandkörner, getrieben vom Wind, diese monumentalen Blöcke aus der Ebene geschliffen.

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Unser Aufenthalt war nur kurz. Wegen dea Sandsturms war der Aufenthalt ausserhalb des Wagens nicht gerade angenehm. Aber wir hatten einen der Muss-man-gesehen-haben-Orte auf unserer Liste abgehakt.

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Sandsturm!

 

Was für ein Wind, nein Sturm. Schon am Little Colorado River waren wir ja beinahe fortgeweht worden und in der trockenen Region, die wir jetzt durchfuhren, war der ganze Sand in Bewegung.

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Der Sand zieht in richtigen Schwaden vorbei. Manchmal sieht man nicht die Hand vor Augen, dann wieder ist alles glasklar. Der Sand ist überall. Er prasselt ins Gesicht, er knirscht auf den Zähnen, er dringt in jede Ritze. Aus der Ferne sieht es aus wie gelber Nebel.

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Little Colorado Canyon

Auf dem Weg dorthin kommt man am Little Colorado River, einem Nebenfluss des Colorado, vorbei: Mitten in der Ebene hat sich der Fluss eine Schlucht gegraben:  
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Es war sowas von windig, dass man sich gegen den Wind stellen konnte!
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Grand Canyon bei Sonnenaufgang

Wie versprochen sind wir also  um 4 Uhr aufgestanden. Es war schneidend kalt bei stürmischen Wind. Stephan hatte ne viel dickere Jacke als ich und hat trotzdem gezittert. Mir sind die Hände beinahe abgefroren, aber was tut man nicht alles für ein gutes Bild. Wir waren um 5 Uhr da und sind mit dem ersten Shuttle zusammen mit 3 anderen Enthusiasten zum Hopi Point gefahren. Oh ja, es hat sich gelohnt.

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05:37 Uhr. Here comes the sun!

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Die Bilder wurden im Abttand von wenigen Minuten innerhalb einer halben Stunde gemacht.
Wahnsinn, wie sich die Farben ändern!

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Am Schluss tauchten auch die anderen Klippen aus der Nacht auf. 06:10 Uhr. Genug gezittert. Zum Abschluss der Blick nach Osten. Der ganze Cayon ist vernebelt.

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Dem Hirsch auf der Pirsch

Ich habe noch nie Hirsche in so greifbarer Nähe gesehen, geschweige denn fotografiert. Aber im Grand Canyon Nationalpark ist sowas möglich, vor allem bei Dämmerung am Abend und am Morgen.

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Dieser hier hatte beschlossen, am Strassenrand zu grasen. Es war ihm völlig schnurz, dass eine Menge Autos angehalten haben, Leute ausstiegen, Fotos machten. Selbst als ich mich bis auf 30 m heranpirschte und diese Fotos mit dem Tele schoss. liess ihn das kalt. Dann hat jemand auf einen Ast getreten. Da ist sie (ich glaube es war eine Sie) dann langsam von dannen gestapft. Mit der ganzen coolness, die ein Hirsch aufbringen kann.

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Waldbrand beim Grand Canyon!

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Waldbrand! In dem vorgelagenten Ort Tusayan, wo wir nächtigen wollten, zeigten sich hinter den Bäumen mächtige Rauchwolken. Ein starker Nordwind fachte das Feuer an und trieb damit das Feuer am Ort vorbei. aber man konnte merken, wie unruhig die Dorfbevölkerung war. Wir selbst haben das ganze Gepäck zunächst im Wagen gelassen, um im Falle eines Falles sofort fliehen zu können.

Abends, als wir erneut zum Grand Cayon gefahren sind, konnte man auch dort die Rauchwolken sehen:

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Die Strasse zum östlichen Teil des Grand Canyons war sogar zeitweise gesperrt. Als wir am nächsten Morgen dort den Park verlassen haben, war die ganze Gegend verqualmt.

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